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Kaffee mit dem Espressokocher zubereiten

Kaffee mit dem Espressokocher zubereiten

In heutigen Beitrag zeigt euch mein Mann Schritt für Schritt, wie ihr die Zubereitung von Kaffee mit dem Espressokocher bzw. mit der Mokkakanne mit handgemahlenen Kaffeebohnen meistert. Selbstverständlich ist er der Barista bei uns.

Mocca – Espresso – Kaffee aus der Herdkanne oder einfach Kaffee (wie der Italiener ihn nennen würde) – man nenne ihn wie man wolle – schmeckt bei guter Zubereitung, die zugegebenermaßen etwas Perfektionismus erfordert, überragend.

Kaffee mit Milch oder Zucker oder gar Kokosöl (soll ja zur Zeit absolut angesagt sein) ist für mich ein Zeichen von schlechtem Kaffee.

Wenn ein Kaffee wirklich gut gelungen ist, schmeckt er pur am besten. Zucker macht ihn süß, Milch nimmt Bitterstoffe und verfälscht dabei das Aroma. Salz und Pfeffer gehören auf ein Steak oder Butterbrot.

Ein guter Kaffee schmeckt weder sonderlich bitter noch verbrannt. Das sind die Gründe für die Geschmacksverfälschung.

Kaffeebohnen auswählen

Selbstverständlich beginnt ein guter Kaffee mit einer guten Bohne, die in Perfektion geröstet wurde. Neben dem Geschmack erkennt man die Qualität an der Bohne selbst (Farbe, Unversehrtheit, Geruch etc.).

Mein Kaffee stammt von einer kleinen, aber feinen lokalen Rösterei namens Wicked´n´Mellow, die sogar die Anbaubedingungen meiner Lieblingssorte (Peru) vor Ort begutachtete und wirklich in Perfektion röstet.

Da jede Röstung und jede Bohne anders ist, benötigt es etwas Spielerei mit dem Mahlgrad, der Menge, der Verdichtung und teils auch der Wassertemperatur. In der Herdkanne sind besonders Mahlgrad, Kaffeedichte und die Menge entscheidend.

Es kann sich auszahlen zunächst immer nur ein Parameter zu verändern und tatsächlich zu messen, um den Kaffegenuss auf die Spitze zu treiben und zu perfektionieren. Nur wenn man misst, ist das Ergebnis reproduzierbar.

Durch Minimierung von Fehlerquellen kann man allerdings bereits zu einem wirklich guten Ergebnis kommen.

Normaler Kaffee im Espressokocher Zubereiten – so geht´s Schritt für Schritt

Wasser für die Espressokanne aufbereiten

Die Qualität des Wassers spielt eine Rolle für den Geschmack, weshalb ich unser relativ hartes Leitungswasser filtere. Danach wird es, bis es beginnt zu kochen im Wasserkocher vorerhitzt (ca. 90-95 Grad).

Kaffee von Hand mahlen

Während das Wasser kocht, fülle ich die Kaffeebohnen, die vor ca. 10 Tagen geröstet wurden in meine Handmühle.

Bei einer ordentlichen Mühle sollte man auf Einstellung des Mahlgrades und auf das Mahlwerk (Keramik) achten. Nun wird per Hand gemahlen.

Ich möchte, dass mein Kaffee nicht verklumpt, sodass das Wasser später durch das gesamte Kaffeepulver dringt, um möglichst viele Aromen aus dem guten Stoff zu holen.

Ebenso wichtig ist es, dass der Mahlgrad bei jedem Körnchen gleich ist. Mit einem Schlagwerk variiert die Größe so stark, dass die Brühzeit nicht wirklich kalkulierbar ist. Eine Kaffeemühle sollte die Bohnen in gleich große Körnchen schneiden.

Kaffeepulver in die Mokkakanne einfüllen

Ich fülle genau so viel Kaffee ein, dass zunächst ein ganz leichtes Häufchen entsteht. Dann verteile ich das Pulver durch Rütteln und klopfe den Sieb 2-3 mal auf die Arbeitsplatte in der Küche.

Weiter verdichten möchte ich den Kaffee nicht, denn wir haben nicht allzu viel Druck. Es ist immens wichtig zwar feines Puder zu bekommen, jedoch keine Klumpen im Sieb zu haben. Ansonsten fließt das Wasser außen herum und erreicht nicht jedes Körnchen gleichmäßig.

Ebenso darf auf dem Rand kein Kaffee liegen, da hier der Dichtungsgummi aufliegt.

Wasser einfüllen und Mokkakanne zusammensetzen

Ich fülle das heiße Wasser genau bis zum Ventil (ggf. Ventilmitte, Mengenverhältnis und Druckentwicklung). Dann gebe ich den Sieb in die Öffnung und verschraube die Kanne fest.

Entgegen manchen Mythen ist der Geschmack reiner, feiner und weniger bitter, wenn die Kanne relativ sauber ist! Trotzdem solltet ihr sie unbedingt hin und wieder mit wenig Spülmittel reinigen.

Alltäglich reinige ich mit einem kräftigen Wasserstrahl und entferne v. a. alte Körner, sowie frische, noch weiche Ablagerungen. Rückstände können verbrennen und den Kaffee bitter machen!

Tassen vorbereiten und Kaffee ausgießen

Während sich im Espressokocher Druck aufbaut, stelle ich die Tassen bereit. Dann wärme ich sie mit einem Schuss heißem Wasser etwas vor.

Je geringer die Kaffeemenge ist, desto schneller kühlt sie in der Tasse aus. Das ist der einzige Grund.

Sobald der Boden der Mokkakanne mit ca. 2 cm Kaffee bedeckt ist, verteile ich diesen gleichmäßig in die Tassen. Um in allen Tassen dasselbe Endprodukt zu haben.

Der dickflüssig anmutende Kaffee ist das, was wir haben wollen. Guter Kaffee macht in der Tasse einen Rand, wenn man sie schwenkt.

Sobald die Espressokanne „hustet“ wird der Kaffee wässriger und eventuell auch heiß. Ich würde ihn ab jetzt nicht mehr verwenden und den Brühvorgang mit kaltem Wasser stoppen.

Et voila ihr habt mit etwas Experimentieren und Perfektionismus einen super Kaffee, der (meiner Meinung nach) pur genossen werden sollte. Natürlich kann man hiermit auch einen Cappuccino zubereiten.

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Kaffee mit dem Espressokocher zubereiten

In heutigen Beitrag zeigt euch mein Mann Schritt für Schritt, wie ihr die Zubereitung von Kaffee mit dem Espressokocher bzw. mit der Mokkakanne mit handgemahlenen Kaffeebohnen meistert.
Mocca - Espresso - Kaffee aus der Herdkanne oder einfach Kaffee (wie der Italiener ihn nennen würde) - man nenne ihn wie man wolle - schmeckt bei guter Zubereitung, die zugegebenermaßen etwas Perfektionismus erfordert, überragend.
Vorbereitungszeit5 Min.
Arbeitszeit5 Min.
Gericht: Getränke, Kaffee
Land & Region: Europa, Italien
Keyword: Espressokocher anleitung, Espressokocher elektrisch, Espressokocher zubereitung
Portionen: 2 Portionen
Autor: Ester | esterkocht.com

Equipment

  • eine Handmühle
  • einen Espressokocher

Zutaten

  • Kaffeebohnen
  • Wasser

Anleitungen

  • Die Qualität des Wassers spielt eine Rolle für den Geschmack, weshalb ich unser relativ hartes Leitungswasser filtere. Danach wird es, bis es beginnt zu kochen im Wasserkocher vorerhitzt (ca. 90-95 Grad).
  • Während das Wasser kocht, fülle ich die Kaffeebohnen, die vor ca. 10 Tagen geröstet wurden in meine Handmühle.
    Bei einer ordentlichen Mühle sollte man auf Einstellung des Mahlgrades und auf das Mahlwerk (Keramik) achten. Nun wird per Hand gemahlen.
    Ich möchte, dass mein Kaffee nicht verklumpt, sodass das Wasser später durch das gesamte Kaffeepulver dringt, um möglichst viele Aromen aus dem guten Stoff zu holen.
    Ebenso wichtig ist es, dass der Mahlgrad bei jedem Körnchen gleich ist. Mit einem Schlagwerk variiert die Größe so stark, dass die Brühzeit nicht wirklich kalkulierbar ist. Eine Kaffeemühle sollte die Bohnen in gleich große Körnchen schneiden.
  • Ich fülle genau so viel Kaffee in die Mokkakanne ein, dass zunächst ein ganz leichtes Häufchen entsteht. Dann verteile ich das Pulver durch Rütteln und klopfe den Sieb 2-3 mal auf die Arbeitsplatte in der Küche.
    Weiter verdichten möchte ich den Kaffee nicht, denn wir haben nicht allzu viel Druck. Es ist immens wichtig zwar feines Puder zu bekommen, jedoch keine Klumpen im Sieb zu haben, ansonsten fließt das Wasser außen herum und erreicht nicht jedes Körnchen gleichmäßig.
    Ebenso darf auf dem Rand kein Kaffee liegen, da hier der Dichtungsgummi aufliegt.
  • Ich fülle das heiße Wasser genau bis zum Ventil (ggf. Ventilmitte, Mengenverhältnis und Druckentwicklung). Dann gebe ich den Sieb in die Öffnung und verschraube die Kanne fest.
    Entgegen manchen Mythen ist der Geschmack reiner, feiner und weniger bitter, wenn die Kanne relativ sauber ist! Trotzdem solltet ihr sie unbedingt hin und wieder mit wenig Spülmittel reinigen.
    Alltäglich reinige ich mit einem kräftigen Wasserstrahl und entferne v. a. alte Körner, sowie frische, noch weiche Ablagerungen. Rückstände können verbrennen und den Kaffee bitter machen!
  • Während sich im Espressokocher Druck aufbaut, stelle ich die Tassen bereit. Dann wärme ich sie mit einem Schuss heißem Wasser etwas vor. Je geringer die Kaffeemenge ist, desto schneller kühlt sie in der Tasse aus. Das ist der einzige Grund.
    Sobald der Boden der Mokkakanne mit ca. 2 cm Kaffee bedeckt ist, verteile ich diesen gleichmäßig in die Tassen. Um in allen Tassen dasselbe Endprodukt zu haben.
  • Der dickflüssig anmutende Kaffee ist das, was wir haben wollen. Guter Kaffee macht in der Tasse einen Rand, wenn man sie schwenkt.
    Sobald die Espressokanne "hustet" wird der Kaffee wässriger und eventuell auch heiß. Ich würde ihn ab jetzt nicht mehr verwenden und den Brühvorgang mit kaltem Wasser stoppen.
    Et voila ihr habt mit etwas Experimentieren und Perfektionismus einen super Kaffee, der (meiner Meinung nach) pur genossen werden sollte. Natürlich kann man hiermit auch einen Cappuccino zubereiten.

Hat euch mein heutiger Beitrag zur Zubereitung von Kaffee mit dem Espressokocher gefallen? Soll ich mehr über Kaffee schreiben? Hinterlasst mir einfach einen Kommentar.

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